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Oliver Neusser
Münchner Sicherheitskonferenz 2026 – ein Ausblick
Münchner Sicherheitskonferenz 2026 startet am heutigen Freitag, dem 13.02. Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz, kurz MSC stehend für Munich Security Conference, findet statt in Zeiten einer, wie viele Experten beschreiben, bröckelnden Weltordnung. Die USA unter Trump wandeln sich vom verlässlichen Partner zunehmend zum unkalkulierbaren Risiko, der Ukraine-Krieg tobt im bald fünften Jahr, dabei scheint Putin weiter an einer Fortsetzung seiner militärischen Kampfhandlungen unter hohen Verlusten festzuhalten und der Nahe Osten wird augenscheinlich bald Schauplatz einer weiteren militärischen Eskalation.
Der Fokus vieler Beobachter bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz dürfte daher insbesondere auf der Ukraine, der Beziehung zwischen den USA und Europa sowie einer möglicherweise größeren militärischen Auseinandersetzung im Iran liegen und wie sich dazu genau vor Ort geäußert wird. Ein Ausblick auf die aktuelle Lage hier in diesem Beitrag.
Inhaltsverzeichnis
Ukraine-Krieg
Das Blutvergießen im Ukraine-Krieg geht bald in das fünfte Jahr seit Beginn der Full Scale Invasion im Februar 2022. Bei der damaligen Münchner Sicherheitskonferenz stand der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj wie auch in diesem Jahr vor Ort auf der Bühne, damals wohl wissend der bald bevorstehenden Invasion seines Landes durch die russische Armee.
Ganz aktuell reist Selenskyj mit Druck der USA im Gepäck an, die wieder einmal in der Reihenfolge verkehrt angesetzte Forderungen an die Ukraine stellen, um zeitnah bis zum Sommer zu einer Friedensvereinbarung zu gelangen. Damit beweist Trump erneut, wie wenig er noch auf der Seite des überfallenen Landes, der Ukraine steht. In der Vergangenheit fiel Trump öfters schon mit russland-nahen Positionen auf. Teils übernahm er zwischenzeitlich deren Narrative vom Geschehen. Da jedoch ein großer Teil der dringend benötigten Waffensysteme zur Landesverteidigung aus den USA stammt, gibt man sich gegenüber jeglichen Schikanen weitgehend professionell geduldig mit einem unglaublichen Maß an zielorientierter politischer Toleranz.
USA verlangen Einigung zu Kriegsende bis Juni
Auf Druck der USA, die eine Einigung zum Kriegsende in der Ukraine bis Juni verlangen, hat der ukrainische Präsident Selenskyj berichten nach das Parlament beauftragt, eine Präsidentschaftswahl sowie ein Referendum über einen Friedensplan vorzubereiten.
Ob bis dahin im Vorfeld schon ein Waffenstillstand ausverhandelt werden kann? Fraglich, obwohl es in der Vergangenheit noch als zur Durchführung von Wahlen zwingend erforderlich von ukrainischer Seite beurteilt wurde. US-Präsident Trump dürften solche Belänge jedoch kaum interessieren, wie er in der Vergangenheit schon öfters klarstellte. Ein genaues Datum zur Wahl oder wann es verkündet werden soll, steht bisher nicht fest, grundsätzlich bereit dazu sei man von Seite der Ukraine.
Um ein Referendum kommt die Ukraine jedoch nicht umher, wenn es um Gebietsabtretungen geht. Die Verfassung erlaubt es andernfalls nicht, also wird mindestens hierüber wohl noch in 2026 abgestimmt werden müssen im unter ukrainischer Kontrolle stehenden Landesteil. Eine Rückeroberung bereits verlorener Gebiete erscheint unrealistisch, ein abtreten von noch nicht eroberten Gebieten an Russland hingegen ist derzeit einer der strittigen zentralen Punkte eines möglichen Friedensabkommens. Die Verteidigungslinien im Donbass sind ausgebaut, was ein fortschreiten der russischen Armee umso verlustreicher und langsamer macht, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch gegen eine Aufgabe spricht. Insofern ist die Abwägung auch unter Anbetracht der widrigen Zustände in den von Russland kontrollierten Gebieten für die Menschen in der Ukraine keine leichte Angelegenheit.
USA reduzierten Ukraine-Hilfe seit Trumps Amtsantritt auf fast null
Wie aktuell erst wieder vom Kiel Institut für Weltwirtschaft bildlich festgehalten, haben die USA seit dem Amtsantritt von Trump die Ukraine-Hilfe von ~35 Milliarden € umgerechnet auf nur noch ~1 Milliarde Euro reduziert, quasi fast null. Daran zeigt sich recht eindeutig, wie die Lastenverteilung nach dem Willen von US-Präsident Trump auszusehen hat.
Bisher konnte man in Europa fehlende US-Hilfen kompensieren, dazu unter anderen die Debatte um die Verwendung eingefrorener russischer Assets und fortlaufende Finanzierungspakete der EU, um einen kontinuierlichen Fluss an Waffen und sonstigen Hilfeleistungen zu gewährleisten.
Im vierten Kriegsjahr ging Russland in diesem harten Winter vermehrt gezielt auf kritische zivile Infrastruktur, was Millionen Menschen einer extremen Kälte-Tortur aussetzte. Berichte von in ihren Wohnungen erfrorenen Menschen, geborstenen Wasserleitungen und einem schwierigen Überleben allgemein zeichnet diesen Kriegswinter. Zeitgleich kam die russische Armee über Monate, zwar nur langsam, im Donbass aber stetig voran mit einem volatilen Frontverlauf.
Erst Anfang Februar beschloss das EU-Parlament ein weiteres Kreditpaket in Höhe von 60 Milliarden Euro, rückabgesichert durch die eingefrorenen russischen Assets, geknüpft an die Bedingung, dass diese nur dann als Sicherheit herangezogen werden, wenn Russland keine (angemessenen) Entschädigungszahlungen leistet. Das verschafft der Ukraine erst einmal etwas Luft und Zeit.
Wenn also die Rede davon ist, dass die US-Amerikaner ihr Engagement beenden würden, ist wovon genau die Rede? Meint man nur die direkte Vermittlung oder doch weitreichender sogar die Waffenexporte? Da die USA keine eigenen Waffenpakete in Form von Hilfeleistungen mehr schnüren, geht es also nur noch um Freigaben für in Europa dringend benötigte Waffenexporte. Sollte es hier unter nicht nachvollziehbaren Gründen zu Lieferstopps kommen, würden die USA nach den direkten Drohungen unter NATO-Partnern zu Grönland ein weiteres, letztes Fünkchen Anstand unter Verbündeten verlieren und sich weiter abwenden, ganz im Sinne Russlands.
Aktuell - Gestörte Kommunikation dank Starlink Abschaltung
Vor kurzem griff auf Bitten der Ukraine Elon Musk in das Kriegsgeschehen ein. Durch Ausschluss russischer Starlink-Module auf ukrainischem Boden nahm er weiten Teilen der russischen Streitkräfte im Frontbereich die Kommunikationsgrundlage. Dies kombiniert mit einer staatlichen Drosselung von Telegram, was im russischen Militär ein häufig genutztes Kommunikationstool war, schwächt die russische Armee aktuell deutlich.
Im Moment ergreift die Ukraine einigen Frontbereichen die Vorherrschaft und verschiebt die Kontaktlinie wieder zurück. Ukrainische Reconnaissance Units werden bis ~20km hinter der Front von russischer Seite gemeldet, was für eine in Teilen der durchlässige Front spricht.
Situation im Nahen Osten - Militärisches Eingreifen im Iran?
Ein weiteres Sicherheitsthema von globaler Bedeutung bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ist die Situation im Nahen Osten und die Frage, folgt ein erneutes militärisches Eingreifen im Iran? Sollte es zu einer militärischen Eskalation im Iran kommen, könnte bei einer Blockade der Straße von Hormuz der globale Ölpreis stark beeinflusst werden neben den sonstigen Beeinflussungen im Welthandel. Schätzungen zufolge würde der Ölpreis auf ~70 bis 150$ zwischenzeitlich ansteigen.
Da die Verhandlungen zu elementaren Forderungen der USA wie der Abkehr von der Uran-Anreicherung gescheitert sind, scheint die neueste von Trump auf Truth Social am 12.02 verbreitete Nachricht vom Wall Street Journal über Vorbereitungen zur Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in die Region ein klares Indiz zu sein für ein bevorstehendes militärisches Eingreifen im Iran.
Wie bereits in einem Textbeitrag vom 02.02 thematisiert, sind bereits umfangreiche militärische Kapazitäten der US-Streitkräfte in der Region. Mit dem Eintreffen einer zweiten Carrier Strike Group im Zielgebiet, erscheint ein militärisches Vorgehen umso wahrscheinlicher.
Informationen wie es dazu sowie zu weiteren wichtigen Themen aus der Politik weitergeht, erfährst du hier auf rolling-stoned.de oder auch auf dem Politik-Kanal auf YouTube @Politik-Check.
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