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Oliver Neusser
Epidemiologischer Suchtsurvey 2024 (ESA) – Cannabis Zahlen und Fakten
Epidemiologischer Suchtsurvey 2024 (ESA) liefert neue Cannabis Zahlen und Fakten sowie anderen verbreiteten legalen und illegalen Rausch-/Suchtmitteln, die mit Blick auf die Debatte um das Cannabisgesetz (CanG) positiv ausfallen. Der Konsum von Cannabis sei im Zuge der Entkriminalisierung nach Inkrafttreten des CanG nicht angestiegen. Damit bestätigen die ESA 2024 Zahlen und Fakten zu Cannabis das positive Zwischenergebnis des EKOCAN Forschungsprojektes zur Cannabisgesetz Evaluation. Wonach, wie im ersten Zwischenbericht festgehalten, ebenfalls keine unmittelbare Auswirkung durch die Entkriminalisierung bzw. (Teil-) Legalisierung von Cannabis auf die Konsumprävalenz festgestellt werden konnte.
Cannabisgesetz Kritiker von CDU/CSU wiesen im Gesetzgebungsverfahren auf vermeintlich negative Folgen hin, mit Horrorszenarien von bis … Doch eingetreten ist davon bisher nichts, im Gegenteil! Wie bisherige Cannabis Zahlen und Fakten zeigen, ist die Gesamtentwicklung als positiv zu bezeichnen. Legale Versorgungswege werden bevorzugt, die Justiz ist weniger belastet und unter Minderjährigen geht der Konsum sogar, einem Trend seit 2019 folgend, weiter zurück – trotz Entkriminalisierung. Damit wird die SPD in ihrer Haltung, zum Cannabisgesetz zu stehen, weiter bestärkt. Umfassende Verschärfungen des Gesetzes, wie im Bereich Medizinalcannabis im Rahmen der geplanten MedCanG Änderung, sind angesichts der positiven Gesamtentwicklungen umso kritischer zu betrachten.
Nachfolgend die ESA 2024 Cannabis Zahlen und Fakten im Details sowie vergleichsweise die Ergebnisse zu Alkohol.
Inhaltsverzeichnis
Epidemiologischer Suchtsurvey 2024 - Ergebnisse zu Cannabis und Alkohol
Kein Anstieg von Cannabiskonsum in Folge Entkriminalisierung nach Cannabisgesetz
Wie der Epidemiologische Suchtsurvey 2024 feststellt, ist seit dem Cannabisgesetz Inkrafttreten kein Anstieg von Cannabiskonsum feststellbar. Zu diesem Ergebnis kamen auch andere Datenerhebungen, zusammengefasst aufbereitet und mit selbigem Ergebnis im EKOCAN Zwischenbericht festgehalten.
Die 12-monatige Konsumprävalenz bei Cannabis lag im Schnitt bei 9,8%. Zwischen den Geschlechtern ist dabei ein signifikant unterschiedlicher Wert feststellbar. Cannabis wird mehr von Männern konsumiert mit 12,3%, bei Frauen liegt der Wert mit 7,1% deutlich niedriger.
Ein problematischer Konsum hinsichtlich erfüllter Kriterien im Sinne einer Cannabisabhängigkeit liegt bei 1% vor. Kriterien des Cannabismissbrauchs erfüllen demnach 0,5% der Gesamtbevölkerung.
Vergleich zu Alkohol
Die Zahlen zu Alkohol liegen im Vergleich zu Cannabis erwartbar wesentlich höher. Als meistkonsumiertes Rauschmittel in Deutschland weisen wir in der Gesamtbevölkerung einen insgesamt im internationalen Vergleich recht hohen Alkoholkonsum auf.
Die 30-tägige Konsumprävalenz liegt dem ESA 2024 nach bei 68,6%. Dabei gaben 27% der Befragten an, mindestens eine Episode von Rauschtrinkens erlebt zu haben. Damit gemeint sind mehr als 5 Drinks in Folge an einem Tag. 24,4% der Befragten nehmen riskante Mengen Alkohol zu sich, definiert ab 12g Reinalkohol pro Tag bei Frauen und 24g pro Tag bei Männern. Die Kriterien einer Alkoholabhängigkeit erfüllen 4,2% der Gesamtbevölkerung, die des Alkoholmissbrauchs 3,3%.
Alkohol als Zellgift, insgesamt nachweislich schädlicher und risikobehafteter als Cannabis, spielt eine erhebliche Rolle in unserer Gesellschaft und genießt nach wie vor auch in der Politik als Branche und Kulturgut einen guten Ruf. Obwohl in Deutschland jährlich ~45000 Menschen an den direkten Folgen ihres Alkoholkonsums sterben, wohingegen bei Cannabis kein direkter Todesfall weltweit bekannt ist. Dennoch wird in Politik und Gesellschaft weit verbreitet mit zweierlei Maß gewertet. Alkohol ist akzeptiert und normalisiert, Cannabis dagegen noch oft stigmatisiert, mit Vorurteilen behaftet in der Wahrnehmung vieler.
Cannabis Zahlen und Fakten sprechen gegen Cannabisgesetz Verschärfung
Cannabis Zahlen und Fakten sprechen klar gegen eine Cannabisgesetz Verschärfung. Aktuell geht es dabei zwar nur um Medizinalcannabis, dabei liegt die Sorge jedoch nahe, dass es wie schon aus der Union zu diversen CanG Bereichen angemerkt, auch darüber hinaus zu Änderungen kommen könnte. Zumindest wird erwartet, dass CDU/CSU ungeachtet der Evaluationsergebnisse, weiter am Cannabisgesetz rütteln werden. Sei es bei Besitzmengen, erlaubter Anzahl Pflanzen, Vorgaben für Anbauvereinigungen etc. …
Vorerst mit Blick auf die geplante Medizinal-Cannabisgesetz kurz MedCanG Verschärfung sei hierbei anzumerken, dass die Ergebnisse auch ein von der Bundesregierung angeführtes Hauptargument teils entkräften. Demnach sei der Boom um Medizinalcannabis auf einen zunehmenden Rezeptmissbrauch zurückzuführen. In Zahlen bemessen spielt der Markt um Medizinalcannabis mittlerweile eine relevante Rolle bei der Versorgung von Cannabiskonsumenten und verdrängt effektiv den Schwarzmarkt. Mit Importmengen von mittlerweile ~190 Tonnen pro Jahr angenommen, zuzüglich unbekannter Mengen an national angebautem Medizinalcannabis, ist dieser Bereich der legalen Versorgung von erheblicher Bedeutung gemessen an einem Gesamtverbrauch von ~650-800 Tonnen Cannabis pro Jahr in Deutschland.
Warum trotz des aus Sicht der Bundesregierung durch med. Fragebogen only zu leicht zugänglichem Medizinalcannabis per Telemedizin kein Anstieg bei der Konsumprävalenz festzustellen ist, wirft Fragen zur Stichhaltigkeit der Argumentation seitens Bundesregierung zur MedCanG Verschärfung auf. Vielmehr zeigt sich ein Wandel innerhalb der Gruppe der ohnehin Konsumierenden weg von illegalen, hin zu legalen Versorgungswegen, ohne dass der Konsum weiterverbreitet wäre seit der Entkriminalisierung. Dabei ließe sich laut EKOCAN Zwischenbericht eben nicht unterscheiden in Konsumenten zu Freizeit- oder medizinischen Zwecken, da diese häufig mit ~50% unter Befragten einen gemischten Konsum pflegen. Insofern kann nicht behauptet werden, dass der in Kritik stehende niedrigschwellige Zugang zu Medizinalcannabis über gewohnte Nutzergruppen hinaus einen messbaren konsumfördernden Einfluss hätte. Gemessen an Ergebnissen aus Abwassermonitoring ist auch dabei kein Anstieg des Gesamtkonsums feststellbar.
Im Ergebnis unterstützt der Epidemiologische Suchtsurvey 2024 die Haltung der SPD, hinter dem Cannabisgesetz federführend vom ehemaligen SPD-Gesundheitsminister erarbeitet, zu stehen und sich im laufenden Gesetzgebungsverfahren zur MedCanG Änderung wie auch zukünftigen Debatten klar an Cannabis Zahlen und Fakten zu orientieren. Standhaft bleiben gegenüber CDU/CSU …
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Als Legalizer bin ich seit über 2 Jahren intensiv aktiv für die Legalisierung von Cannabis. Aktiv eingebracht und den Gesetzgebungsprozess des CanG in allen Schritten begleitet, werde ich auch weiterhin auf allen Ebenen für die vollständige Legalisierung von Cannabis eintreten.
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