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Oliver Neusser
Trumps Zoll-Drohung im Streit um Grönland uvm – Ausblick Weltwirtschaftsforum in Davos
Trumps Zoll-Drohung im Streit um Grönland wird ein zentrales Thema beim Weltwirtschaftsforum in Davos sein, wie neueste Posts des US-Präsidenten auf Truth Social sowie Aussagen gegenüber der Presse erwarten lassen. Im Streit um Grönland geht es vorgeblich um die nationale Sicherheit, weshalb es aus Sicht von Trump alternativlos sei, dass die USA Grönland besitzen müssten. Vieles an dieser Begründung ist bei genauer Betrachtung jedoch als Vorwand zu identifizieren, worauf ich später noch eingehe. Aktuell beschäftigen uns primär die neueste Zoll-Drohung von Trump im Vorfeld des jährlich im schweizer Nobelskiort Davos stattfindenden Weltwirtschaftsforums. Deutschland arbeitet gemeinsam mit EU-Partnern an einer gemeinsamen Gegenreaktion auf die zum 1. Februar in Kraft tretenden Zölle als Druckmittel im Streit um Grönland, wie Bundeskanzler Merz und Bundesfinanzminister Klingbeil in Statements am 19.01 betonten.
Der Streit um Grönland wird jedoch nicht das alleinige, zentrale Thema beim Weltwirtschaftsforum in Davos sein. US-Präsident Trump kündigte zu diesem Anlass ein dort stattfindendes Zeichnungs-Event an, bei dem sein neues Peace Board offiziell gegründet werden soll. Ein neuer Staatenbund, zu dem neben westlichen NATO-Partnern und weiteren Staaten auch Russland, China und Belarus eingeladen sind.
In diesem Beitrag gebe ich euch einen Ausblick auf die zwei wohl zentralsten Themen, die vermutlich den diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos dominieren werden.
Inhaltsverzeichnis
Reaktion von Bundeskanzler Merz und Bundesfinanzminister Klingbeil auf Trumps Zoll-Drohung
Bundeskanzler Merz und Bundesfinanzminister Klingbeil gingen auf die neuesten Zoll-Drohungen von US-Präsident Trump am 19.01 bei verschiedenen Pressekonferenzen in Statements ein. Demnach dürfe man sich nicht von den USA wirtschaftlich erpressen lassen, weshalb man gemeinsam mit den europäischen Partnern zu einer entschlossenen Gegenreaktion berät. WM-Boykott, Gegenzölle und weitergehende Handels-/Importbeschränkungen? In der Hinterhand hält die EU noch ein weiteres starkes Druckmittel als Gegenreaktion bereit, die als Anti-Coercion-Instrument (ACI) bezeichnete EU-Verordnung 2023/2675, zur Abwehr von wirtschaftlichem Zwang gegenüber der EU oder Mitgliedsstaaten eingesetzt werden kann. Das oft als Handels-Bazooka bezeichnete Instrument der EU könnte als effektive Waffe im Streit um Grönland von der EU eingesetzt werden. Dies würde jedoch noch unabsehbare Folgen für die EU-Staaten, insbesondere auch Deutschland, mit sich bringen.
Im Worst Case könnte sich der Streit um Grönland hochschaukeln bis zur weitgehenden Entkopplung der Märkte. Über Handels-/Importbeschränkungen, Aussetzung von US-Bankgeschäften bis hin zur weitgehenden Trennung der Märkte wäre der ultimative Super-Gau für die Wirtschaft, Industrie und Finanzwelt erreicht. Eine Auseinandersetzung, die auch unterhalb der militärischen Schwelle Errungenschaften vieler Jahre zunichtemachen könnte und letztlich weder den USA, noch Europa zugutekommt. Am Ende lachen die Großmächte am Rand wie Russland, China und Indien. Insofern gilt es auch bei den wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen mit Maß und Feingefühl vorzugehen, gleichzeitig bestimmt und den US-Maßnahmen angemessen.
Zum aktuellen Zeitpunkt kurz vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, scheint US-Präsident Trump im Streit um Grönland nicht von seiner Position abzurücken, wonach es keinen Kompromiss zu seinem Besitzanspruch an Grönland geben könne, wie Trump in einem Truth Social Post am heutigen Morgen des 20.01 bekannt gab.
Scheidung zwischen EU und USA - Trump gründet neues Peace Board
Die Zoll-Drohungen von Trump nach Wochen der nicht vom Tisch genommenen militärischen Optionen zur Annektion von Grönland, stellen ein weiteres sichtbares Element des aktuellen Abnabelungsprozesses der USA von den europäischen NATO-Partnern dar. Manche sprechen auch davon, dass sich die EU und NATO in einer Scheidung zu den USA befindet. Wohin das führen wird? Eventuell in Trumps neues Peace Board, das er wie ebenfalls neulich erst angekündigt in Davos bei einer offiziellen Zeichnungs-Veranstaltung ins Leben rufen will. Eingeladen zu seinem Peace Board sind neben westlichen Wirtschaftsmächten und aktuell noch Alliierten auch Russland, Belarus und China. Auch das wird ein zentrales Thema beim Weltwirtschaftsforum in Davos sein.
Was sich genau hinter Trumps Peace Board verbirgt, wird man schon bald erfahren. Bisherige Indizien lassen jedoch so manche Befürchtung realistischer werden lassen.
Peace Board als neues (Schurken-) Bündnis der Großmächte?
Wir erleben schon seit Jahren, dass die UN als bisheriges globales Grundgerüst der internationalen Wertegemeinschaft immer weiter an Bedeutung verliert. In Sicherheitsfragen fehlt es aufgrund Veto-Recht, von China und Russland gern genutzt, an fehlender Beschlussmöglichkeit und somit auch einer mangelnden Durchsetzungskraft der internationalen Regeln nach UN-Charta.
Falls Trump also mit Peace Board explizit auf diese Problemsituation anspielt, droht tatsächlich ein neuer Staatenbund heranzuwachsen, der sich die Kompetenzen des UN-Sicherheitsrates vermutlich zum Vorbild nehmen wird, anders als beim BRICS Staatenbund, der auf rein wirtschaftlicher Ebene basiert.
Angesichts der bisherigen Besetzung und bekannt gewordenen Modalitäten, stellt sich zunehmend die Frage welcher Rechtsstaat überhaupt hieran teilnehmen wollen wird. Zumindest in Europa scheint das Interesse relativ gering auszufallen, was mit der Liste an möglichen Teilnehmern zusammenhängt.
Den Aussagen des US-Präsidenten nach seien sowohl Russland, Belarus als auch China bereits eingeplant. Ein Schelm wer böses denkt, wenn sich ein solches Bündnis nun in eigenen Beschlüssen vermeintliche Grundlagen geben würde, um militärische Druckmittel im nationalen Sicherheitsinteresse gegen kleinere Staaten durchzusetzen, sofern es den Großmächten passt bzw. sie sich davon nicht beeinflusst sehen. Bei dem aktuellen Tempo, mit dem Trump die USA zu einer autokratisch faschistischen Hegemonialmacht umwandelt, läuft einem der kalte Schauer über den Rücken, wenn man bedenkt, dass er gemeinsam mit Putin und Xi bald bestimmen könnte, was moralisch/politisch abseits Völkerrecht und UN-Charta gerechtfertigt ist.
Militärische Annektion von Grönland als Option vom Tisch? Aktueller Status
Ob es wirklich nur bei einer Auseinandersetzung auf wirtschaftlicher Ebene bleibt, ist derzeit ungewiss. Es wurden wohl Meldungen nach 1500 Soldaten der US-Army von der 11th Airborne Division in Alaska stationiert, unter dem Vorwand einer möglichen Entsendung nach Minnesota im Rahmen der von Trump zwischenzeitlich angedrohten Anwendung des Insurrection Act, auf Standby gesetzt. Da es sich hierbei um auf Einsätze im arktischen Raum spezialisierte Kräfte der US-Luftlandebrigaden handelt, liegen Spekulationen im Raum, wonach diese mutmaßlich für eine militärische Annektion von Grönland bereitstehen könnten.
Für ein militärisches Vorgehen gibt es derzeit keine Mehrheit im Kongress. Sowohl Senat als auch Abgeordnetenhaus stünden mehrheitlich den aktuellen Berichten nach gegen eine Annektion von Grönland durch Einsatz von US-Militär. Würde Trump einen solchen Einsatz anordnen, würde er impeached werden, also erneut ein Amtsenthebungsverfahren durchlaufen.
Wie es dazu wie auch zu vielen weiteren Themen rund um Politik weitergeht, erfährst du im Politik-Kanal auf YouTube, auf X @politik_checkyt (ehemals Twitter) und unter der Rubrik Politik hier auf rolling-stoned.de
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