Rolling Stoned Magazine – Alles rund um Cannabis

Bundesärztekammer gegen Cannabisgesetz / Entkriminalisierung

Bundesärztekammer lehnt Cannabisgesetz CanG ab

Bundesärztekammer setzt sich aktiv gegen Cannabisgesetz CanG ein

Die Bundesärztekammer als größte Ärztevertretung Deutschlands mit über 400000 Medizinern und Medizinerinnen steht den Cannabisgesetzesplänen der Bundesregierung kritisch gegenüber. Dabei lässt BÄK-Präsident Dr. Reinhardt keine Chance aus, medial gegen das geplante Mehrsäulenmodell bei Cannabis auszuteilen.

Aller Kritik voran steht eine Einschätzung von Cannabis als grundsätzlich gefährliche Droge. Über Risiken wird dabei weder in der Fachwelt noch im Gesetzgebungsprozess geschwiegen, doch als Gefahr wie sie die BÄK in Cannabis sieht, wird die Heil-/Nutz-/Rauschpflanze so von kaum ernstzunehmenden Akteuren eingestuft.

Die negativen Folgen durch das jetzige Verbot werden in der BÄK-Betrachtungsweise leider weitgehend außer Acht gelassen. Neben der Anerkennung dieser Probleme und massiven Gesundheitsrisiken EXTRA zugeführt durch Streckmittel etc. würde es auch dazugehören, die Konsumrealität in Deutschland anzuerkennen…Cannabis ist längst eine Gesellschaftsdroge.

Es wird von Dr. Reinhardt auch gerne der Eindruck erweckt, es müsse mit einem langfristig signifikanten Konsumanstieg gerechnet werden.
Da wir in Deutschland vorerst mit der Teil-Entkriminalisierung und auch, falls überhaupt Säule 2 noch folgt, hierbei keine flächendeckende Verkaufslösung etabliert bekommen, hinkt ein Vergleich mit Kanada der ganz allgemein, dabei auch in Zahlen, gar keinen Grund zur Sorge liefert.

An Neutralität hinsichtlich Pharmabranche & Co. lässt deren überzogen negative Haltung zu Cannabis gelegentlich zweifeln. Mit Blick auf die Risiken am Schwarzmarkt auf die wir gleich eingehen, verstärken sich die Zweifel an deren Rationalität.

In diesem Video hier entlang haben wir ebenfalls mit dieser Thematik befasst.

Was ist mit Risiken des Cannabis Schwarzmarkt?

Gesundheitsrisiken im Schwarzmarkt - Streckmittel / Synthetische Cannabinoide / Kontakt "harte Drogen"

Cannabis an sich ist nicht frei von Risiken, was jedoch am Schwarzmarkt zu weiten Teilen damit gemacht wird ist eine Schweinerei, ja siehe an sogar kriminell!
Aus einer an sich wenig schädlichen und vor allem, in seinen Risiken einschätzbaren Droge wird durch Zugabe von diversen Streckmitteln wie Brix, Haarspray, mineralische Dünger uvm. ein teils massiv gesundheitsschädliches Erzeugnis. Langfristige Lungenschädigungen, Krebsrisiko und so weiter – weil die Regierung zu lange keine Alternativen gewährte!

Millionenfach in Deutschland geraucht, Jahr für Jahr … und das ist der Status Quo an dem die BÄK festhalten möchte?
Gesundheitsschutz fängt damit an, eine freie Wahl auf sauberes, ungestrecktes Cannabis zu haben und hier, wie auch an vielen anderen Stellen setzt das Cannabisgesetz an.

Ein weiteres Problem sind die synthetischen Cannabinoide. Seit Jahren neben konventionellen Streckmitteln auf dem Vormarsch und mancherorts schon fest etabliert in den illegalen Warenströmen zu Schwarzmarktcannabis.
Die Wirkung kann in extremen Überdosierungen bis zum Tode führen und gleicht in der Intensität oft beschrieben eher der härterer Rauschsubstanzen verglichen zu natürlichem Cannabis.

Doch mit Verunreinigungen ist es nicht getan. Die bisherige Verbotspolitik drängte den einfachen Konsumierenden in die illegalen Versorgungswege, oftmals anonymer Großhandel dahinterstehend mit weit verbreitet eher schlechten Durchschnittsqualitäten mit hohem Verunreinigungsgrad. Neben diesen Nachteilen kommt dann häufig die Komponente der anderen Drogen ins Spiel.

Nicht selten haben Dealer neben Cannabis aus anderen Drogen im Sortiment, was je nach Person und Lebensumständen nur ein unnötig hohes Risiko darstellt „schwach zu werden“
Nach flächendeckender Umsetzung von Säule 1 und 2 mit Anbauvereinigungen und Modellprojekten haben die Menschen endlich die Chance auf eine eigene Entscheidung, wie sicher sie bei Cannabis sein wollen und für welchen Aufwand. Ob im Eigenanbau oder doch über eine Anbauvereinigung mit weniger aktiv Einsatz bleibt dann jedem selbst überlassen, sofern man nicht auf die wenn überhaupt wohl nur regional vereinzelt auftretenden Modellprojekten warten möchte. So oder so, ein Riesen Fortschritt durch das Cannabisgesetz – es muss kommen!

Erste versöhnliche Töne?

Doch langsam bahnt sich eine Akzeptanz vor dem was mit dem Cannabisgesetz kommt auch bei BÄK-Präsident Dr. Reinhardt an.

So habe er zuletzt noch einen Vorschlag gemacht, das Alter für den erlaubten Umgang mit Cannabis auf 23 Jahre hochzusetzen und die Abgabe über Apotheken zu regeln.

Dass er ausgerechnet dann seinen Frieden damit findet, so lange der Apothekenzweig und damit wohl auch die Medizinalcannabisbranche davon profitieren… netter Versuch Herr Reinhardt, der Zug ist abgefahren.

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